Geschichte

Die Geschichte der Österreicherreichischen Pinscher

Der "Österreicher" hat eine lange Geschichte. Als Urvater und direkter Vorfahr des Österreichischen Pinscher’s zählt der Torfspitz. Schon vor 4000 Jahren war er der Dorfhund in den Pfahlbausiedlungen. Überreste, die Schädeldecken, des Canis wurden am Mondsee, Attersee und im Laibacher Moor gefunden.

Auf Gemälden aus der Barockzeit ist ein Hundetyp zu sehen der dem des Österreichischen Pinscher's entspricht.

Am Anfang des Jahrhunderts fand man den "Österreicher" auf Bauernhöfen oder Anwesen als Haus- und Hofhund. Sein Aufgabenbereich umfaßte das bewachen von Haus und Hof, die Mäuse- und Rattenjagt sowie das treiben von Rindern, Ziegen und Schafen.

Im Jahre 1910 "entdeckte" Prof. Dr. Emil Hauck den Österreicher und setzte sich für die Anerkennung als eigenständige Rasse ein. Am 16 Oktober 1927 wurde der "Österreichische kuzhaarige Pinscher" durch den Österreichischen Kynologenverband anerkannt.

Der Österreichische Pinscher wird auf Ausstellungen leider selten gezeigt, so daß es durchaus vorkommt, daß sowohl Laien als auch Kynologen, ihn auf den ersten Blick für eine gelungene Straßenmischung halten. Dies wird noch dadurch gefördert da der Standard sehr weit gefächert ist.

Die Größe liegt bei 35-50 cm, die Rute wird sowohl lang als auch kurz vererbt, es gibt Sie kurzhaarig und selten auch langhaarig, in den unterschiedlichsten Farben u.s.w.

In den 70‘ Jahren war die Rasse, bis auf wenige Tiere, ausgestorben, konnte aber durch den engagierten Einsatz einiger Züchter gerettet werden und hat heute wieder eine Population die einen fortbestand der Rasse möglich macht.

Heute findet man den "Österreicher" als Begleit- Sport- oder Familienhund im In- und Ausland.

Er zeichnet sich durch seine robuste Gesundheit und seine Intelligenz aus und ist somit der ideale Begleiter für aktive Menschen die Freude an einem lebendigen Hund haben und nichts gegen einen wachsamen, bellfreudigen Hund einzuwenden haben.