Vorstellung
  • Als Wächter, Rattenfänger und Hofeigener Viehtreiberwar ich noch ein alltäglicher Landhund, um den kein Aufheben gemacht wurde.
  • Schon 1928 wurde ich vom Österreichischen Kynologenverband als Rasse anerkannt. Heute habe ich meinen Liebhaberkreis im In- und Ausland.
  • Jetzt bin ich natürlich nurmehr selten Hofwächter, bewähre mich aber als wachsamer Familienhund und sportlicher Begleiter.
  • Ich bin mittelgroß, rumpfig und stämmig. Mein Kopf erinnert im Umriß an eine Birne und mein wetterfestes Haarkleid ist doppelt, daß heißt mit Unterwolle und Deckhaaren. Zur Zeit des Haarwechsels möchte ich besonders gebürstet werden, doch ansonsten bin ich ein pflegeleichter Hund. Mich gibt es in verschiedenen Fellfarben, nicht selten geschmückt mit unterschiedlich großen, weißen Abzeichen. So schaut dann jeder von uns etwas anders aus. Da zeigt sich doch die Bandbreite einer Land- und Naturrassse !
  • Meine Gesundheit ist sehr robust und auch bei dem Futter bin ich nicht anspruchsvoll. Mein Problem ist eher, daß ich ein guter Futterverwerter bin und ab der Lebensmitte auf meine Figur achten muß.
  • Ich bin lebhaft, spielfreudig und lernfähig, um nur einige meiner Vorzüge zu nennen.
  • Doch ich muß gestehen, ich bin ein sehr gesprächiger Hund. Selbstverständlich belle ich nicht sinnlos, sondern nur dann, wenn ich etwas mitzuteilen habe, oder auf etwas aufmerksam machen will.
  • Meine Haustreue (die enge Bindung an mein Zuhause), ist eine traditionelle Tugend des alten, nicht angeketteten Hofwächters. Es interessiert mich nicht, zum streunen, wildern oder fortzulaufen. Nur wenn die Liebe ruft, dann habe auch ich nurmehr "das eine im Kopf". Heutzutage brauche ich trotzdem einen Zaun. Der ist dann zu meinem Schutz, damit ich nicht unter die Räder komme !
  • An meinen Menschen bin ich sehr anhänglich, beinahe fixiert. Ich möchte gerne überall mit dabei sein, obwohl ich andererseits auch brav und geduldig eine gewisse Zeit alleine Daheim warten kann.
  • Mit Kinder vertrage ich mich gut, wir spielen oft und gern miteinander.
  • Fremden Besuchern stehe ich anfangs ein wenig mißtrauisch gegenüber. Zuerst einmal möchte ich die Besucher meinen Leuten lautstark melden, denn dafür bin ich schließlich da! Erst dann will ich mich auf meine Weise mit dem Besuch bekannt machen. Finde ich Besuch sympathisch und kann ihn "riechen", dann lasse ich mich streicheln.
  • Aufdringliche Menschen mag ich nicht, denn meine Freunde suche ich mir schon selbst aus!!!